Sauber - sicher - schnell

Schultag zur Getreideernte

Mähdrescher sind moderne Erntemaschinen, die in ihren Anschaffungskosten immer teurer werden. Die Leistung des Mähdreschers an den wenigen Erntetagen oder sogar nur Erntestunden voll auszuschöpfen stellt hohe Anforderungen an die Mähdrescherfahrer.

Am 23.08.2016 schauten wir uns im Landgut Neustadt an, wie der Tag eines Mähdrescherfahres aussieht.

Um 7 Uhr wurde der Mähdrescher vorbereitet. Das bedeutete Abschmieren, Reinigen, Auftanken und Überprüfung der Keilriemenspannung. Eventuelle muss der Keilriemen umgebaut werden. 10 Uhr wurden die Druschbedingungen im Bestand geprüft. Wie ausdruschfähig sind die Ähren? Die Körner wurden auf ihre Feuchte gemessen. Die Strohbeschaffenheit wurde geprüft. Danach wurde der Mähdrescher nach den ermittelten Druschbedingen eingestellt.

Es folgte ein Probedrusch, der die Verluste ermittelte. Mit der Verlustprüfschale wurden die Schüttler- und Reinigungsverluste ermittelt. Das Ziel ist, maximal 1 Prozent Verlust zu haben. Das entspricht 2 gefüllte Kästchen in der Verlustprüfschale. An 50 Ähren prüften wir die Ausdruschverluste. 3 bis 5 Körner sind in Ordnung.

11 Uhr hat alles gepasst. Nun hieß es Gas geben und die schönen Sonnenstunden nutzen.

Impressionen: Schultag zur Getreideernte
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