Pflanzenproduktion im Vogtland

Die natürlichen Standortbedingungen im Vogtland sind sehr unterschiedlich. Somit nimmt die Ertragsfähigkeit der Böden vom Reichenbacher Raum zum Oberland hin immer mehr ab. Daraus ergeben sich Unterschiede in der Bewirtschaftung.

Der Anbau von Ölfrüchten, vor allem Raps wird immer gefragter. Der Großteil geht in die Lebensmittelindustrie. Ein geringer Prozentsatz wird für die technische Verwendung als Nachwachsender Rohstoff genutzt.

Der Anbau der Futterpflanzen wie Mais, Feldgras oder Kleegras bildet die Grundlage für die Milchviehhaltung und somit die Basis für hohe Leistungen. Eiweißpflanzen wie Erbsen, Ackerbohnen und Lupinen dienen im Vogtland ausschließlich der tierischen Erzeugung als Kraftfuttermittel. Der Kartoffelanbau spielt im Dienstgebiet nur eine sehr geringe Rolle.

Grafik: Statistische Angaben zur Pflanzenproduktion im Vogtland (2016)
Weizen stellt die Anbaufrucht Nr. 1 dar.
Anteil von 17 Prozent der Ackerfläche

Winterweizen steht in diesem Jahr an erster Stelle im Anbau der Ackerkulturen. Er spielt als Grundlage für Mehle und wertvolles Futter eine große Rolle.

Winterraps dient zur Auflockerung der Fruchtfolge. Er erzielte in den letzten Jahren einen immer größeren Marktpreis. Silomais als wertvolles und preiswertes Futtermittel nahm im Vergleich zum Vorjahr etwas zu.

Weitere von den vogtländischen Betrieben produzierten Getreidearten sind Roggen, Triticale, Hafer und Dinkel.
Fachschule für Landwirtschaft Plauen © 2016 Impressum