Krönender Abschluss unserer
Thüringen-Reise

Baumschule Zech

Zum Abschluss unserer Klassenfahrt durch Thüringen besuchten wir am 08.12.2017 eine Baumschule in Hirschbach. Betriebsleiter Herr Zech führte uns durch seinen Betrieb, erklärte uns alles und ging auf unsere Fragen ein. Sein Betrieb hat eine Fläche von 14 ha, auf denen er und seine Angestellten in der Baumschule Eichen, Buchen, Fichten, Tannen, Kastanien, aber auch viel exotische Bäume wie zum Beispiel den Mammutbaum anpflanzen und vermehren. Herr Zech meinte auch, dass durch Klima und Witterung die Baumarten mehr und mehr angepasst werden müssen.

Insgesamt beschäftigt Herr Zech 25 - 30 Arbeiter. Darunter sind viele Saisonarbeiter, die auch manchmal ein halbes Jahr in weit entfernten Gebieten arbeiten, um Bahngleispflege oder Aufforstung zu betreiben. Doch das sind nicht die einzigen Arbeitsgebiete. Die Arbeiten sind weit gefächert über Aufforstungen, Mäh- und Pflegearbeiten an Autobahnen, Waldkalkungen, Wildschutzzaunbau, Begrünung von Tagewerken, Landschaftsbau und Wegbau. Es sei immer Arbeit da, nach denen Herr Zech seine Saisonarbeiter einsetze.

Zur Arbeit in der Baumschule gehört das säen oder stecken neuer Pflanzen, die über Jahre gepflegt und frei von Unkraut gehalten werden müssen. Wenn ein Großauftrag über tausende Bäume ankommt, werden die Pflanzen herausgenommen und in einer Kühlzelle bis zur Auslieferung oder Anpflanzung gelagert.

Ein Problem bereite die Konkurrenz. Vor allem durch günstige Pflanzen aus Groß-Baumschulen im Ausland werden Schädlinge eingeschleppt. Sie verbeiten sich schnell und führen zu einem hohen Krankheitsbefall.

Es war für uns ein sehr schöner und interessanter Tag. Am Ende waren dann doch alle froh, den Heimweg unserer dreitägigen Fahrt anzutreten.

Text: Tom Rahnefeld (Treba-Agrar GmbH Reumtengrün)

Impressionen: Baumschule Zech
Fachschule für Landwirtschaft Plauen © 2018 Impressum