Artenreiches Grünland

Schultag zur Grünlandbewirtschaftung und Kurzrasenweide

Besonders gelingt ein Schultag, wenn Erfahrungen aus der Praxis kombiniert werden können mit Expertenwissen aus der Forschung.

Am 24.06.2014 überzeugte Marcel Heckel mit dem System der Kurzrasenweide, welches er bereits seit fünf Jahren mit seiner Charolaisherde betreibt. Er stellte die Gründe zum Umstieg und die notwendigen Voraussetzungen für dauerhaften Erfolg dar. Gemeinsam mit Dr. Gerhard Riehl (LfULG) erläuterte er das System und dessen praktische Umsetzung. Die Fachschüler führten Aufwuchsmessungen durch, die regelmäßig notwendig sind, um kontinuierlich 4-6 cm Aufwuchshöhe einzuhalten.

Dr. Stefan Kesting (LfULG) erläuterte die ab 2015 angebotenen Maßnahmen des Sächsischen Agrarumwelt- und Naturschutzprogramms. Auf den Weideflächen bonitierten die Schüler die vorhandenen Kennarten für die Maßnahme »Artenreiches Grünland - ergebnisorientierte Honorierung«. Zur Diskussion standen auch die entsprechend der Förderkulisse angebotenen Maßnahmen und deren Übereinstimmung mit der praktizierten Weidenutzung.

Aus aktuellem Anlass befasst sich auch eine der Kontrollaufgaben für die Fachschüler mit der Kennarten-Bonitierung des eigenen Grünlandes.

Am Nachmittag führten die Schüler unter Anleitung diverse Methoden der Ertragsermittlung auf Grünland durch und erhielten auf der Versuchsstation Christgrün Einblick in praxisorientierte Versuchstätigkeit.

Die Ergebnisse der Kontrollaufgaben, wie die Ertragsermittlung in den Betrieben und Erfahrungen mit Nachsaaten auf dem Dauergrünland, werden im Unterricht im Lernfeld »Grundfutter qualitätsgerecht produzieren« wieder aufgegriffen .

Impressionen: Schultag zur Grünlandbewirtschaftung und Kurzrasenweide
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